Für alle statt für wenige


  • Mitwirkung Arealentwicklung Dufourstrasse Ost / Stadtbahnhof Süd – SP Stellungnahme

    Die SP Rorschach Stadt am See begrüsst die Aufwertung des Areals rund um den Stadtbahnhof. Die Ausführungen zum neungeschossigen Hochbau und zum angedachten Nutzungsmix sind stimmig. Folgend möchten wir uns auf die Punkte konzentrieren, die unserer Meinung nach verbessert werden sollten:

    1. Wohnungsmix

    Es entstehen wiederum viele kleine Wohnungen. Damit wird der Trend fortgesetzt. Wohnungen für Familien sind nicht vorgesehen. An der Dufourstrasse wohnen aktuell Familien – die Lage ist also nicht von vornherein für Familien undenkbar, die Nähe zum Schulhaus wäre gegeben. Damit das Quartier für Familien attraktiv bleibt, muss der Längsbau überdacht und die Strassengestaltung verbessert werden.

    1. Viergeschossiger Längsbau

    Der viergeschossige Längsbau im westlichen Bereich an der Dufourstrasse erfüllt die Bedingungen nicht, die im Projekt definiert werden. Der Übergang zur bestehenden Quartierbebauung ist nicht stimmig. Die angrenzende kleinkörnige Bebauung wird vom massiven Riegel erdrückt. Über das Quartier hinaus passt dieser Riegel nicht ins Stadtbild. Punktbauten bestimmen unser Stadtbild und der Längsbau verfügt nicht über die angestrebte städtebauliche Qualität: zu hoch und als Längsbau ein Fremdkörper im Quartier und übergeordnet im Stadtbild. Es stellt sich auch die Frage nach der Erwärmung, wenn der Riegel die Durchlüftung des Strassenraums einschränkt.

    1. Dufourstrasse

    Die Dufourstrasse wirkt öde und sollte dringend aufgewertet werden. Es fehlt die Bepflanzung. Die Parkierung sollte zwingend mit Bäumen aufgelockert werden. Die Stadt hat vorbildliche Strassenräume in Wohnquartieren geschaffen und die Gestaltung der Dufourstrasse könnte ähnlich definiert werden (z.B. Langmoosstrasse). Auch hier gilt es städtebauliche Qualität einzufordern und die Begrünung/Beschattung des Strassenraums festzulegen.

    1. Langsamverkehr / Veloweg

    Die beschriebene Führung des Fahrradverkehrs von der Dufourstrasse zur Fahrradunterführung überzeugt nicht. Die Fahrradfahrenden werden kurz vor der Unterführung von der direkten Linie weg rund um den ganzen Platz in eine Schlaufe geführt. Dass diese Schleife hinter den parkierten Autos vorbeiführt, stellt zudem ein Sicherheitsrisiko dar und ist keine gute Lösung. Die geplante Führung des Veloverkehrs wird so nicht funktionieren. Zudem fehlen am Stadtbahnhof abschliessbare Veloabstellplätze, solche müsste man in dieses Areal integrieren.

    1. Umgebung

    Die befestigte Fläche wirkt sehr gross. Die Angaben zum Umgebungsbereich sind im Sondernutzungsplan sehr vage. Hier sollte nachgebessert werden. Rechtlich bindende Formulierungen betreffend Grösse, Qualität und Unterhalt der Begrünung wären wichtig. Es genügt nicht, einheimische Bäume vorzuschreiben. Die relevanten Bäume sollten klarer definiert werden, damit die angestrebte Aufenthaltsqualität auch erreicht wird. Zusätzliche Bäume bei den angedachten Parkfeldern sind nötig. Auch der Bereich der Velounterführung sollte mit einem Schatten spendenden Baum begrünt werden.

  • Verstoss gegen die Presserichtlinien im Wellenbrecher

    Die SP Rorschach Stadt am See hat sich in einem offenen Brief an den Gemeinderat Goldach gewandt. Die SP ist der Meinung, dass sowohl der «Blickwinkel» von Gemeindepräsident Dominik Gemperli als auch der Artikel «Berit Klinik AG startet den Betrieb erfolgreich» in der Aprilausgabe Nr. 141 des Wellenbrechers gegen die Presserichtlinien verstossen. Im Blog weiterlesen…

  • Nein zum Parkplatz-Projekt der Evangelischen Kirchgemeinde Rorschach

    Evangelische SP-Mitglieder aus Rorschach erfuhren aus den Unterlagen zur brieflichen Abstimmung unter Traktandum 6, dass die Kirchenvorsteherschaft um einen Planungskredit ersucht. Es sollen Fr. 5’000.- zur Abklärung einer möglichen Realisierung eines bewirtschafteten Parkplatzes auf einer ehemaligen Pflanzlandparzelle ausgegeben werden. Mitten in der Stadt soll auf rarem Grün ein bewirtschafteter Parkplatz entstehen!


    Die scheinbar verlockende Idee: Mittelfristig könnten mit den Parkplätzen die knappen Kirchenfinanzen aufgebessert und gleichzeitig müsste das Problem eines eventuell kontaminierten Bodens noch nicht angegangen werden.
    Im Blog weiterlesen…


SP vor Ort